Über mich

Autorin Kassia L. Hill
Foto: Marie Vogt

Ich bin ja der Meinung, dass es über mich nicht sonderlich viel zu erzählen gibt. Aber da du nun einmal hier gelandet bist, bist du offensichtlich neugierig genug und möchtest wissen, wer sich denn nun hinter dem Pseudonym Kassia L. Hill versteckt.

Stelle dir eine Frau in der Mitte ihres Lebens vor, die ihre Nase gern in Bücher steckt und deren Mann steif und fest behauptet, dass sie die Bücher, die in den hohen Regalen stehen, niemals alle gelesen haben kann. Das entspricht nicht der Wahrheit, denn tatsächlich sind es weitaus mehr!

Aber zurück zum Anfang. Im Gegensatz zu vielen meiner Kollegen und Kolleginnen war ich nicht immer ein Lesenarr. Was vielleicht auch daran lag, dass ich der Kinder- und Jugendliteratur zu DDR Zeiten wenig abgewinnen konnte. Zu grau, zu trist oder gar zu realistisch kamen sie mir vor. 

Ganz anders Pipi Langstrumpf, die mir meine Großeltern aus einem Urlaub bei der westdeutschen Verwandtschaft mitgebracht hatten. Mit Feuereifer habe ich die kleinformatigen Bücher unter der Bettdecke, bewaffnet mit einer Taschenlampe, verschlungen. Diese bunte Welt, mit dem rebellischen Mädchen und ihrem Äffchen – was habe ich sie geliebt.

Mit dem Fall der Mauer eröffnete sich eine neue, eine farbenfrohere Welt und nachdem ich meinen extremen Nachholbedarf an Zeichentrickserien befriedigt hatte, begann ich die Welt der Bücher zu entdecken. Ausflüge in Fantasy, historische Romane, Liebesromane und mörderische Thriller. Es gab und gibt kaum Grenzen. 

Ich zog in den Schwarzwald und begann kurze Geschichten zu schreiben. Bevorzugt während der langweiligen Französischstunden. Weiter verfolgt habe ich die damals noch handschriftlichen Anekdoten und Fanfiction nicht. Ich machte Abitur, erlernte den Beruf der Erzieherin und gründete meine eigene Familie. Für einige Jahre war da kein Raum mehr für das Schreiben.

Und irgendwann, ich war gerade auf der morgendlichen Gassirunde und schob unsere Tochter im Kinderwagen, hatte ich eine Idee. Eine Szene, die mich nicht mehr losließ und die nach vielen Jahren und Umwegen zu meinem Debütroman „Emma & Caden“ führte.
Jene Szene hat es letztlich nie in den Roman geschafft, denn das hätte ein trauriges Ende vorausgesetzt. Dieses jedoch wollen die Leserinnen nicht, wurde mir von meiner Mentorin Lea Korte erklärt, in deren Romanschmiede ich schließlich das Handwerkszeug jedes Autors und jeder Autorin erlernte.

Meine Familie steht immer an erster Stelle und ein Leben ohne Tiere und ohne Musik ist für mich unvorstellbar.

Wenn ich meine Nase nicht in ein Buch stecke oder an meinem Laptop die neuesten Verwicklungen meiner Protagonisten verschriftliche, praktiziere ich seit einigen Jahren Yoga, was sich auch in meinen Romanen widerspiegelt.

Aktuell arbeite ich an einer Liebesroman-Reihe, die im Schwarzwald angesiedelt ist. Ein wundervolles Fleckchen Erde, welches schon längst zu meiner Heimat geworden ist. 

2022 habe ich mich an der Akademie der Deutschen Medien zu Lektorin weitergebildet und habe die große Freude, auch anderen Autoren dabei zu helfen, die Geschichten zu erzählen, die in ihren Herzen schlummern. 

Du siehst also, viel Spannendes gibt es über mich nicht zu berichten. Ich versichere, würden wir uns auf der Straße begegnen, du würdest mich nicht einmal erkennen.

Auch wenn meine Geschichten fiktiv sind – ich hatte wirklich niemals eine Liebesbeziehung mit einem Musikstar, ich nehme keine Drogen (sehen wir von zu viel Latte macchiato einmal ab), keineswegs hatte ich Ambitionen ein Café zu eröffnen und außer unserer Tierliebe verbindet mich mit Rebekka nicht sonderlich viel – einen Funken der wahren Kassia, wirst du aber in jedem meiner Romane wiederfinden. 

Bis bald, deine Kassia L. Hill (Emma, Julia, Rebekka, Mag …)

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